BASALTINDUSTRIE| in Oberkassel



N E U E R S C H E I N U N G
Robert Uhrmacher

Zur Geschichte der Oberkasseler
Basalt-Industrie und
der Familien Uhrmacher und Adrian

 Nr. 21 der Beiträge zur Geschichte von Oberkassel
und seiner Umgebung
Herausgegeben von Klaus Großjohann

Zu erhalten ab 25. August 2003

in der Buchhandlung Max &
Moritz in der Adrianstraße in Oberkassel

 Aus dem Vorwort

„Nach dem Tode meines Vaters musste ich feststellen, dass ich sehr wenig über die Vergangenheit meiner Vorfahren wusste, außer wenigen Erzählungen. Also fing ich an und forschte über die Familie Uhrmacher. Im Vordergrund stand die Erstellung eines Stammbaums mit den dazugehörigen Urkunden. Schließlich fanden sich verschiedene Quellen über die Familie Uhrmacher und den Steinbrüchen zu Oberkassel. Nach über 18 Jahren musste ich feststellen, das jedes Mal, wenn ich über meine Familie befragt wurde, ich meist doch nachblättern musste, um eine korrekte Antwort zu geben. Also fing ich an und fasste das gesammelte Wissen in einem Werk zusammen. Es war ursprünglich als Familienchronik gedacht. Um diese zu verschönern, wurde das Werk mit Bildern versehen. Es entstand in über zweijähriger Arbeit.“

 

OBERKASSELER MENSCH | Der Stein meines Großvaters

Neue Veröffentlichung zur Entdeckung des „Oberkasseler Menschen“ von Karl Schumacher 


„Der Stein meines Großvaters“

Im Februar 1914 beauftragte ein Vorarbeiter des Steinbruchbetriebes der Brüder Peter und Jean Uhrmacher am Stingenberg in Oberkassel, Engelbert Nolden aus Oberdollendorf, einige Arbeiter mit der Einebnung eines kleinen Erdhügels, der die Anlegung eines Weges behinderte. Sie stießen auf einige flache Basaltplatten. Darunter befand sich eine rote Sandschicht. Nach vorsichtiger Entfernung des roten Sandes erschienen zwei menschliche Schädel und einige Skelettreste.

Die Geschichte dieser Entdeckung des „Oberkasseler Menschen“ schildert Karl Schumacher, ein Enkel des Engelbert Nolden, in seinem Heft „Der Stein meines Großvaters“, das als Heft 22 der von Klaus Großjohann herausgegebenen „Beiträge zur Geschichte von Oberkassel und seiner Umgebung“ erschienen ist. Der Bericht von Karl Schumacher hat eine ganzbesondere Qualität. Es ist ein sensibler, ja fast poetischer Text, der dem Mann ein literarisches Denkmal setzt, der den Skelettfund  am Stingenberg richtig deutete und die Spur zur Bergung und wissenschaftlichen Auswertung des Fundes eröffnete. Er stellt den Fund in den richtigen Zusammenhang, nämlich eine gut nachvollziehbare Schilderung der schweren Arbeit in den Basaltsteinbrüchen zu Beginn  des 20. Jahrhunderts

Dieses Heft ist in Oberkassel in der Buchhandlung „Max&­Moritz“ in der Adrianstraße gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro zu erhalten