Die Geschichte der Familie Uhrmacher

Der Name Uhrmacher tauchte sporadisch an verschiedenen Orten in Westfalen Ende 1500 und Anfang 1600 auf, wie in Wedinghausen und Arnsberg, dann machte Sie sich in Linz sesshaft. Er stammt von Auermacher ab, der Ort, wo der Auer-Ochse graste, also das Land, was „urbar“ gemacht wurde von den Urbarmachern, also Urmachern.

Linz:

Die Familie Uhrmacher kommt nachweislich aus Linz am Rhein. 

In den Büchern „Matricul ab Anno 1623 - Über Landsteuern“, Linz, (D 40) taucht als erstes der Name Uhrmacher in Linz auf. Dort wird Peter Uhrmacher auf Seite 40 mit seinen geleisteten Steuern aufgelistet.

In der Schützenchronik (K13) von 1601 bis 1613, erweitert bis 1733 und Acta betr. die Schützengesellschaft (K12) ist auf einen Schützenknecht Paul Uhrmacher verwiesen, der um das Jahr 1550 geboren sein müsste.

Unter anderem wurde 1684 als Schützenkönig ein Michael Uhrmacher mit seiner Armbrust erwähnt. 

Dieser ist auch auf einer silbernen Kachel der Schützenkette der St. Sebastianus-Brüderschaft verewigt, die im Stadt-Archiv von Linz aufbewahrt wird

Teil der Schützenkette mit der silberne Kachel und eingraviert Schützenkönig Michael Uhrmacher 1684

Urkunde von Michael Uhrmacher als Schützenkönig 1684 aus der Linzer Schützenchronik

Der Text der Urkunde von 1684 lautet:

Anno 1684 uf Pfingstmondagh, den 21ten May haben die bruieder der löblicher Confraternitest S ti Sebastiani der uralter observantz gemeß ufgerichtteten Vogell außer dem Armbruist sowoll alß buixen beschossen, und endtlich derselbe ufgerichtter Vogell durch zeitigen mit Bruider wohlg(eme)lter bruiderschafft Michaelen Uhrmachern, buixenmachers althier binnen dieser Statt mit der buixen gluicklichen herunder gepfehlt und damit zum Konigh worden, warzu die sambtliche ahngewesene mitbruider Ihme die gluickwunschungh gethan unnd nach ablegung der gewöhnlichen curialien selbigen die insignia Regalia unnd silberne schilder bestehendt in einem silbernen Vogell funffzig acht schildern zwey silberen krampfen und ein vier eckiges guldens schiltgen gegen geleistete burgschafft uberliebert, und hatt wohlgemelter konungh zu fide iussoren benendt dergestellt auch acceptiert worden hiehigen H(er)rn Ambtsverwaltern Marcum Ignatium Flöckher (?) und H(er)rn besehern Henrichen Hartmann, worauf dem Königh die beysteur der acht r(eich)sth(a)l(e)r gleich gehendt reicht worden, actum Linß ut supra

In fidem Jo(hannes) Pet(er) Castenholz m(anu prop)ria 

Der erste Taufeintrag aus den Taufbüchern ab 1607 (die Jahre 1614-1639 fehlen durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges) war ein Leonard „Ormacher“ im Jahre 1641, dessen Eltern Peter Uhrmacher und Barbara Gemein waren. Somit hat die Familie Uhrmacher echtes rheinisches Blut in den Adern. 

Der Name Uhrmacher wurde jahrzehntelang auch Ormacher geschrieben.

Mal wurde der Name auch mit Auermacher, Ohrmacher, Ormacher, Ormager, Ormagher, Ornaghger, Uermacher, Urmächer, Urmacher und Uhrmacher geschrieben, bis er sich später gänzlich auf Uhrmacher einpendelte. 

1659 wohnte in der damaligen Hundelsgasse, jetzt Brüderstraße 5, im damaligen Stadtviertel Grabentor die Witwe von Peter Uhrmacher, Barbara geborene Gemein. Die schönen, zweiachsigen Fachwerkhäuser mit nur einem Eingang und ungleichen Geschosshöhen und Gesimsausbildungen entstand um 1600 und trägt den Hausspruch:

DIE ALTEN EHRE STETS
DU BLEIBST NICHT EWIG KIND
SIE WAREN WAS DU BIST
UND DU WIRST WAS SIE SIND 

Haus Brüderstraße 5 in Linz

1729 werden wieder die Eheleute Heinrich Weidenbach und Maria Uhrmacher erwähnt, da Ihre Söhne und Enkel Hermann und Christian Weidenbach als Stadtdiener tätig waren.

Als Magister wurde ein Matthias Urmacher 1768, ein Theodor Urmacher 1771, Henricus Urmacher 1772 und Bernard Urmacher 1772 in Ihrer Sterbeurkunde erwähnt.

Die Sterbeeinträge der Pfarrei St. Martin, die im Stadt-Archiv der Stadt Linz in kopierter Form aufbewahrt sind, werden erst ab 1749 und die Heiratseinträge erst ab 1679 geführt.

Die Original-Bücher sind im Bistumsarchiv in Trier.

Die Stadt Linz ist im Besitz eines Ihrer größten Heiligtümer: Das Bürgerbuch. In Diesem wurde öfters auch der Tod eines Bürgers festgehalten. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der erste Bürger mit dem Namen Bernard, 1674 eingetragen wurde und der Sterbeeintrag zu diesem Namen auf das Jahr 1728 verweist, obwohl die Sterbeeinträge erst viel später von der Pfarrei St. Martin in Linz geführt wurden, nämlich ab 1749.

Eine Seite des Bürgerbuches von Linz 1676 mit Bernard Uhrmacher

Als rechtschaffende Bürger mussten die Familien Uhrmacher auch Steuern zahlen und tauchten somit auch im Hauptbuch über Vermögen und Lentilgungen und der Einzahlungen in der Stadt Linz 1807 mehrmals auf. Genannt wird dort Henrich (Heinrich), Johannes und Theodor Uhrmacher und aus den Eintragungen ist ersichtlich, das Theodor Uhrmacher mit einem Kapital von 2.384 am Wohlhabendsten war.

Von Linz breitete sich also die Sippe Uhrmacher nach Erpel, Rheinbreitbach, Oberkassel, Bonn, Chile, Köln, Düsseldorf, Bremen, Mayen, Adenau, Darmstadt, Hamm-Minden, Kerpen, Meckenheim, Küppersteg und Limperich aus. Sie wurde in Neuwied protestantisch und ging von dort nach Saarbrücken, wo ein evangelischer Pfarrer mit dem Namen Uhrmacher um 1940 amtierte.

Erpel:

Nach Erpel am Rhein zog es einen Johannes Uhrmacher. Dessen Söhne Hermannus 1752 und Rudolphus 1759 zwar in der Pfarre St. Severin in Erpel getauft wurden, aber später als erste Uhrmacher’s nach Oberkassel zogen und dort verstarben.

Oberkassel:

Hermannus heiratete am 17.02.1782 eine Anna Maria Heinen getauft in „Ober Cassel Kölnischen bistums bergischen Landts". Er war getauft in Erpel. In der Heiratsurkunde steht aber irrtümlich getauft in der Pfarre Küdinghoven. Dessen Bruder Rudolphus, getauft in der Pfarre Erpel, heiratete deren Schwester Anna Barbara Heinen getauft zu „Ober Cassel".

Einen Stammbaum der Familie, der als einer der Größten mit urkundlichen Nachweisen von Deutschland ist (er ist ca. 7,50 mtr breit), befindet sich im Besitz von Robert Uhrmacher und Heinrich Uhrmacher aus Bonn.

Auf Grund einer Verordnung des Präfekten des Rheindepartements vom 19. Oktober 1813 sollte in jeder Pfarrgemeinde ein fünfköpfiger Kirchenrat eingesetzt werden. Dessen Aufgabe war es, die Güter und Einkünfte der Kirche zu verwalten, die Ausgaben zu beaufsichtigen und für die Erhaltung der Kirchen und Pfarrhäuser Sorge zu tragen.

Infolge der kriegerischen Ereignisse am Ende des Jahres konnte aber diese Verordnung erst 1814 durchgeführt werden. Dem ersten Kirchenrat der katholischen Pfarrgemeinde Oberkassel gehörten dann an: Barthel Richarz als Präsident, Adolph Rhein als Sekretär, Rudolf Uhrmacher als Schatzmeister sowie Jakob Göddertz und Adolf Hoitz.

Auch im Schulwesen traten wesentliche Änderungen ein. Jede Schule hatte einen örtlichen konfessionellen Schulvorstand, dem der Pfarrer als Leiter und zwei Familienväter angehörten. Im Jahre 1824 bestand der kath. Schulvorstand aus Pfarrer F. Hund als Leiter, Adolph Rhein und Rudolf Uhrmacher.

Rudolf Uhrmacher betrieb Bergbau im Raume Küdinghoven und Ramersdorf.

Im Jahre 1822 wurde Oberkassel von einem furchtbaren Unwetter heimgesucht. Durch Blitzschlag wurden Turm und Dach der kath. Kirche schwer beschädigt. Auch die alte Bannglocke wurde als eine von drei Glocken arg in Mitleidenschaft gezogen. Sie musste 1826 von dem Gießer Georg Clarens zu Sieglar umgegossen werden und erhielt nun folgende Inschrift:

„Aere incolorum zelo pastoris Hund annuente gubernio integra sibi refecta."

Das heißt:

„Durch den Eifer des Pastors Hund mit den Geldern der Bewohner unter
Zustimmung der Regierung vollständig wiederhergestellt."

Eine weiter Inschrift lautete:

„Schutzherrn der Glocke waren Bartholomäus Richarz, Vorstand des Kirchenrates, Adolf Hoitz, Adolf Rhein, Adam Uhrmacher als Glieder dieses Rates und Margarete Arenz, Gattin des Johannes Roers, Adelheid Fröhlich, Gemahlin des Adolf Rhein, Christina Roers, Gemalin des Bartholomäus, Richarz und Catharina Uhrmacher, Gattin des Heinrich Weinstock, die alle in der Pfarre leben."

Sie ist 1888 zersprungen, wurde im II. Weltkrieg konfisziert und mit einer weiteren Glocke nach Hamburg transportiert und ging dort endgültig durch umgießen für militärisches Kriegs-material verloren.

Die Pfarrkirche, die 1865 um ein neues Mittelschiff erweitert und eingeweiht wurde, - das alte Mittelschiff Richtung Rhein wurde abgerissen - , trug auf einen Dachreiter, der aus Holz war und bereits vor 1900, wahrscheinlich wegen Sturmschadens, wieder entfernt wurde, eine kleine Gussstahlglocke. Die katholische Kirchengemeinde hat diese im Jahr 1959 der Zivilgemeinde geschenkt, als eine neue Friedhofskapelle in Oberkassel gebaut wurde. Dieses kleine Glöckchen läutet heute, wenn ein Mitbürger zu Grabe getragen wird. Es trägt folgende Inschrift:

GESCHENK DES JUNGGESELLEN
MAX UHRMACHER
PAX TECUM
1867

Um 1860 hatte ein Adam Uhrmacher, der schon in dieser Chronik unter „Die Oberkasseler Basaltindustrie" Abschnitt 3) erwähnt wurde, in Oberkassel an der Hauptstraße eine sehr große Fruchthandlung, wie es weit und breit keine größere gab.

Alle Bauern aus der Nähe und weiteren Umgegend verkauften Ihre Frucht an Uhrmacher in Oberkassel. Sogar vom Westerwald, aus der Asbacher Gegend, von Weyerbusch, Buchholz und Hasselbach und aus anderen Ortschaften kamen die Fruchtwagen herbei und waren auf diesen Fahrten oft mehrere Tage unterwegs. Das Gedränge von Fuhrwerken auf der damals noch ungepflasterten Hauptstraße soll manchmal derart gewesen sein, dass sie eine lange Reihe von der alten evangelischen Kirche bis zum Geschäftshause Uhrmacher bildeten. Auch wurde erzählt, dass Uhrmacher die fruchtabliefernden Bauern durch Verabreichung einer gut zubereiteten Erbsensuppe habe stärken lassen.

Der weitere Versand der Frucht, den das Haus Uhrmacher besorgte, geschah mit kleinen Rheinschiffen, wie sie zur damaligen Zeit im Gebrauch waren. Der Rheinstrom mit seinen Frachtschiffen hatte schon in jenen Tagen, als noch keine Eisenbahn da war, für den Güterverkehr eine nicht geringe Bedeutung.

Ein großer Brand um das Jahr 1854 zerstörte die Uhrmacher’schen Kornspeicher, und noch manches andere trug dazu bei, dass der einst so wohlhabende Mann in seinem Leben nicht nur die sonnige und glückliche Seite, sondern auch das bittere Unglück kennen lernen musste.

Im Jahre 1995 fand Dipl.–Ing. Architekt Peter Lanzerath in Oberkassel die Geschäftsbücher der Krämerfamilie und Getreidehändlerfamilie Uhrmacher im Fachwerkhaus Königswinterer Straße 665 in Oberkassel. Beim Stöbern auf dem Dachboden fand er uralte, verstaubte und vergilbte Blätter die noch heute in seinem Besitz sind.

Besitzer dieser Geschäftsbücher war Rudolph Uhrmacher und Catharina Adrian. Sein Sohn war der spätere Getreidehändler Adam Uhrmacher. Er ist dort auch als Kaufmann und später als Besitzer der Steinbrüche genannt. Die Kopien liegen im Stadtarchiv in Bonn und beim Heimatverein Oberkassel.

Darin ist akribisch festgehalten, in welchen Mengen die Krämerfamilie Uhrmacher ihre Waren verkauft hat und wie die Käufer bezahlen! Die Anschreibebücher aus den Jahren 1822 bis 1835 (Kladde, rötlich bezogener Pappeinband mit Lederrücken) und in der Schuldnerliste von 1833 bis 1838 (Dünner bläulicher Pappeinband) ist dies sehr gewissenhaft aufgelistet. Auch wurde eine Liste „Früchte Einkauf" von 1834-1835 mit Aufzeichnungen über Einkauf von Getreide mit Nennung der Verkäufer, der Mengen und der Preise und Notizen über Verladen von Getreide auf Schiffen gefunden.

Des weiteren Quittungen über den Verkauf von Getreide durch Adam Uhrmacher, 1847, gebunden in braunes Leder.

Die Papiere befinden sich teilweise in einem schlechten Zustand. Sie weisen starke Wasser- und Feuchtigkeitsschäden auf und riechen sehr stark nach Moder. Sie waren so verdreckt, dass sie vor dem Kopieren zuerst mit einem Staubsauger von Getreideresten, Staub und Löschsand befreit werden mussten. Das erste Anschreibebuch ist an den unteren Rändern sehr stark abgegriffen und der seitliche Rand sehr verschmutzt, so dass sich nicht mehr alles lesen lässt.

Das Warensortiment des Oberkasseler Krämerladens, der vermutlich im Fachwerkhaus in der heutigen Königswinterer Straße 665 in Oberkassel untergebracht war, reichte von Grundnahrungsmitteln über Getreide, Mehl, Brot, Weißbrötchen, Zucker (Zucker, Kandis, Melis), Zuckerei, Öl, Tran, Essig, Branntwein, Reis, Schuhnägel, Knöpfe, Seife, „Caffe" bis zu teurem Saatgut. Gut verkaufte sich natürlich auch damals schon Schnaps und Tabak.

In der Regel warfen die Nachfolger der traditionellen Krämerläden das alte Geschäftsschriftgut weg oder verbrannten es. Ähnliche Dokumente sind daher in solch großem Umfang und in dem guten Zustand nur selten erhalten. Das Original besteht aus widerstandsfähigem Hadernpapier, welches man damals aus Lumpen herstellte. Diese Papiere sind so haltbar, dass die Originale sogar die Kopien überdauern können.

In Oberkassel ist die Familie Uhrmacher als Trägerin der seit vielen Jahrzehnten beheimateten bodenständigen Basalt-Industrie hervorgetreten. Wenn man hier in Oberkassel die letzten Spuren in der Vergangenheit zurückverfolgt, so erkennt man recht bald welch tätiges, reges Leben einst in Oberkassel herrschte, und man muss sich eingestehen, dass das Oberkassel der jüngsten Vergangenheit wenigstens von der wirtschaftlichen Seite betrachtet, einen leider viel zu geruhsamen und ernüchternden Eindruck auf uns macht.

Die Basaltsteinbrüche hatten im vorigen Jahrhundert für Oberkassel eine große Bedeutung. Bereits Goethe befasst sich mit den Oberkasseler Basaltsteinbrüchen in seinem naturwissenschaftlichen Werken. In den „Schriften zur Geologie und Mineralogie, 1812-1832" befasste er sich auf elf Seiten mit dem Basaltsteinbrüchen am Rückertsberg bei Oberkassel am Rhein.

Der Name Basaltstraße erinnert daran, dass es sich hier um eine der Straßen handelte, auf denen der Basalt von den Brüchen zum Rhein hin befördert wurde. Die Basaltstrasse ist noch bis in die dreißiger Jahre von den Pferdefuhrwerken der Steinbruchbesitzer befahren worden.

Die Simonstraße erhielt eine größere Bedeutung für den Ort durch den Basaltabbau am Stingenberg. Der Straßenzug Basalt- und Simonstraße war einer der drei Straßen, auf der die abgebauten Steine mit Pferdefuhrwerken von den Steinbrüchen zu den Verladestellen am Rhein geschafft wurden. Der jahrzehntelange Fuhrverkehr, der von 6 Uhr früh bis abends 19 Uhr ununterbrochen betrieben wurde, belastete Straßen und Anwohner sehr und führte auch zu Beschwerden.

Im Juni 1912 schreibt Julius Vorster aus dem Hotel Kaiserhof in Berlin an den Oberkasseler Bürgermeister, das Pflaster der Simonstraße sei in so schlechtem Zustand, dass sein Kutscher dort zu Fall gekommen sei. Er bittet um Reparatur der tiefen Löcher. Aus dem Jahre 1924 liegt ein Beschwerdebrief an das Bürgermeisteramt vor, in dem zwölf Unterzeichner lebhaft Klage führen über die schlechten Straßenverhältnisse in der Simonstraße: „...Bei regnerischem Wetter entwickelt dieser Verkehr einen derartigen Schlamm, dass ein Überqueren der Straße fast unmöglich ist, bei trockenem Wetter ist die Staubentwicklung so groß, dass kein Fenster geöffnet werden kann. In früheren Jahren... hat die Gemeinde stets dafür gesorgt, dass ein Sprengwagen zur Behebung der Staubbelästigung zur Verfügung stand. ... Es wird ferner darauf hingewiesen, dass mitunter die Schrittwege befahren werden, was besonders für die Kinder gefährlich ist."

Etwa ab 1830 begann in Oberkassel der Übergang von der Landwirtschaft und dem Weinbau zu Basalt-Industrie. Im Jahre 1838 waren schon 10 bis 30 Arbeiter im Steinbruch am Stingenberg beschäftigt. Anfangs wurden die Steine auf Schubkarren aus den Bergen zum Rhein gefahren. Später wurden zunehmend Pferdefuhrwerke zum Transport eingesetzt.

Pferdefuhrwerk mit Basaltbeladenen Karren

Viele Schiffsladungen wurden von der Firma Christian Uhrmacher ausgeführt; die die Verfrachtung mit Basaltlast über lange Jahre am Oberkasseler Rheinufer über die Schiffsvorlage vornahm. Am Rhein wurde das Basaltgestein an den Verladestellen von sogenannten „Schürgern" mit „Schürreskarren" über dicke Bretter, die als Brücke dienten und ca. 15 bis 20 Meter lang waren – sogenannte Borde – aufs Schiff gebracht. Um 1860 wurden jährlich rund 400 Schiffe in Oberkassel beladen. Im Jahre 1910 wurden allein durch die Eisenbahn insgesamt 151.487 t Steine abtransportiert Die Menge der auf Schiffe verfrachteten Basaltsteine dürfte aber noch größer gewesen sein.

Die Industrialisierung und der damit zunehmende Wegebau begünstigte die Entwicklung der Oberkasseler Steinbruchbetriebe. Hauptsächlich wurde vor 1900 der von Hand geschlagene Kleinschlag für Wegebauzwecke hergestellt. Es wurden aber auch Pflastersteine für den Straßenbau und Säulen als Senksteine für den Wasserbau in größeren Mengen abgeliefert. Besonders die Städte Bonn, Köln und Düsseldorf bezogen für ihre Werftbauten große Mengen Basaltmaterial aus Oberkassel.

Das Baumaterial für die Doppelkirche in Schwarz-Rheindorf und für die Anfang des Jahrhunderts errichtete Pfarrkirche Bad Honnefs kommt aus den Oberkasseler Steinbrüchen.

Ebenso wurde für das Kölner Dombauprojekt bei dem für die Fundamente des Doms die sogenannten Unkelsteine sowie platten- und quaderförmiger Bausteine aus Oberkassel bezogen. Für die Kölner Befestigungswerke wurde ebenfalls Basalt aus Oberkassel verwendet. Ebenso fand Oberkasseler Basalt Verwendung beim Bau der Bonner Rheinbrücke im Jahr 1896.

Per Schiff wurde Basalt nach Holland zur Deichbefestigung geliefert. Die Zahl der Beschäftigten nahm dabei ständig zu. So waren zu Beginn des ersten Weltkrieges etwa 200 Arbeiter in den Oberkasseler Steinbrüchen beschäftigt.

Erfolgte die Gewinnung und Verarbeitung des Basalts zunächst durch reine Handarbeit, so lösten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts nach und nach die „Steinbrecher" die mühevolle Arbeit der Schrottschläger ab. Christian Uhrmacher ließ an der Rabenley den ersten Steinbrecher bauen. Lange wurde das Gestein von den in der Bruchwand angeseilten Arbeitern mit Brecheisen und Spitzhacke oder durch kleinere Sprengungen gelöst. Die Detonationen um 10:00 und 15:00 waren lange Jahre für die Oberkasseler ein vertrautes Geräusch.

Nach dem ersten Weltkrieg wurden Kammersprengungen eingeführt. Dafür wurden Stollen in die Felsen getrieben mit einem Durchmesser, der so breit war, dass ein Mann hindurchkriechen konnte. Die Stollen hatten eine Länge von 12 bis 30 m. Von ihnen gingen Seitengänge von 4 bis 6 m ab, die in den Sprengkammern endeten. Zwei Arbeiter hatten daran ein bis zwei Monate zu tun. Die Menge des Sprengstoffes wurde berechnet nach dem überlagernden Gestein und betrug pro Stollenschuss 500 bis 1400 kg Sprengstoff. Die Kosten hierfür betrugen ca. 3000 RM. Das Ergebnis einer solchen Stollensprengung waren ca. 10.000 t Basaltgestein. Zum Vergleich hierzu: Ein Schleppkahn fasste etwa 1000 t Basaltstein. Die größte Kammersprengung brachte 1927 ca. 80.000 t Gestein. Die anliegenden Häuser in Berghoven mussten bei Stollenschüssen stets geräumt werden, weil die Gesteinsbrocken bis in die Häuser flogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde versucht, den Basaltsteinbruchbetrieb am Stingenberg wieder in Betrieb zu setzen. Die Gefährdung der Anlieger sowie die zunehmende Unrentabilität führte im Jahre 1952 zur endgültigen Einstellung des Basaltabbaues in Oberkassel.

Die Straße Hosterstraße in Oberkassel erhielt ihren Namen nach der Flurbezeichnung „in der Hoster" Davon abgeleitet ist möglicherweise auch der Name Hosterbach als Bach in der Hoster. Der südlich davon gelegene Teil „Am Brünnchen" wurde 1978 in Hosterstraße umbenannt. Ihren Namen erhielt sie nach der Quelle, die heute aus der Stützmauer an der Alsstraße fließt und vor der Verlegung von Wasserleitungen das Wasser für die Anwohner lieferte. Als der Steinbruchbesitzer Christian Uhrmacher dort eine Transportbahn anlegte, trocknete die Quelle zeitweilig aus. Erst nach einem jahrelangen Prozess konnte sich die Gemeinde 1887 mit Christian Uhrmacher über die Errichtung einer Pumpe einigen.

Die Dornhecke ist ein mit Wasser vollgelaufener Steinbruch. Der Dornheckensee lag vor der kommunalen Eingemeindung zu etwa 2/3 seines südlichen Teils auf Oberkasseler Gemeindegebiet, während der nördliche Teil zur Stadt Beuel gehörte.

Christian Uhrmacher Sen. kaufte 1870 von Baron de Franc den südlichen Teil der Dornhecke als Steinbruch. Dieser ging im Jahre 1907 auf die Rhein.-Basalt-Werke über. Im Jahre 1929 wurde der Betrieb „Dornhecke" stillgelegt. Der Steinbrecher Rhein.-Basalt-Werke wurde erst mit dem Bau der Südtangente der A59 beseitigt. Der nördliche Teil des Steinbruchs gehörte der Fa. Jean Uhrmacher KG. Der Steinbrecher in diesem Teil des Steinbruches, an der damaligen Hardtstraße gelegen, wurde 1903 gebaut.

Das Gestein aus den Basaltsteinbrüchen an der Dornhecke wurde zu Beginn mit Pferdefuhrwerken über die sogenannte „Hardter Chaussee", die heutige Dornheckenstraße, an der Zementfabrik vorbei zu den am Rhein gelegenen Verladeplätzen gebracht. Es blieb nicht aus, dass die Pferdefuhrwerke die Straße immer wieder stark beschädigten. So beschwerte sich Baron von Oppenheim, der damalige Besitzer der Kommende Ramersdorf, mit Schreiben vom 25. Januar 1894, dass der Zufahrweg zur Eisenbahn nach Oberkassel in einem sehr schlechten Zustand sei. Die Hardter Chaussee könne nur instand gehalten werden, wenn Steine gelegt würde, die die Pferdekarren zwängen, im Zick-Zack zu fahren.

Nachdem der Steinbruch in der Dornhecke nicht mehr in Betrieb war, füllte er sich allmählich mit Wasser. Der Wald wucherte um den so entstandenen See und es entwickelte sich ein Naturparadies. In Werbeprospekten wurden der Dornheckensee, Blauer See und Märchensee als Oberkasseler Schweiz gepriesen. Die Hänge mit der schönen Vegetation mussten leider für den Bau der neuen Autostraße EB 42 abgeräumt werden. Mit den Erdmassen wurde das Gelände der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue gestaltet.

Auf der Sohle des Steinbruches Dornhecke

Die Büchelstraße und ihre Geschichte in Oberkassel ist auch mit dem Namen Uhrmacher verbunden. Der Name Büchel bedeutet eine leicht schildförmige Erhebung im Gelände. Zum erstenmal ist der Büchel in Oberkassel 1210 genannt, lag doch hier der Hof, den die Gräfin Alveradis von Molbach vor 1210 aus ihrem Erbteil an das Kloster Heisterbach schenkte, und der später Mönchshof genannt wurde. Dass der Büchel schon früh besiedelt worden sein muss, ist auch aus den fränkischen Reihengräbern zu ersehen, die man 1925 unweit des Mönchshofes, unterhalb des Steiner Häuschens fand. Auf dem Büchel befand sich demnach eine der ältesten Siedlungsplätze im Bereich der Gemarkung Oberkassel.

Der ehemals nördlich des Mönchshofs gelegene Zissendorfer oder Ziesper Hof, wurde 1896 ebenfalls zur Büchelstraße geschlagen, obwohl er eigentlich Hosterbach zuzurechnen ist. Seine Hofstelle befand sich etwa dort, wo heute die Häuser Büchelstraße 1-3 stehen.

Der Zissendorfer Hof gehörte, wie sein Name sagt, dem Zisterzienserinnenkloster Zissendorf an der Sieg, das nachweislich 1288 Grundbesitz in Oberkassel hatte, der im Jahre 1312 durch Schenkung erweitert wurde. Beide Besitzungen wurden vermutlich zusammengefasst. Er wurde später aufgeteilt und in Einzelstücken verpachtet, blieb aber bis zur Säkularisation im Besitz des Klosters und wurde 1807 mit 3 Morgen Ackerland, 2 Morgen Weingarten, 14 Morgen Büsche und 7 Morgen Wald und Heide an den Grafen von Salm verkauft. Über den Baron de Franc und Christian Uhrmacher kam er in den Besitz der Familie Haletzki. Pächter waren im 19. Jahrhundert: 1810 Peter Josef Sülzen aus Oberdollendorf, 1813 sein Schwiegersohn Johann Peter Bergmann. Die Familie Bergmann bewirtschaftete den Hof bis zum Ende des Jahrhunderts.

In Oberkassel besteht seit über 120 Jahren ein Kirchenchor St. Cäcilia. Er wurde am 8. Oktober 1873 im Lokal des Herrn Johann Gabriel Uhrmacher auf einer Versammlung als St. Cäcilien Pfarrgesangverein gegründet.

Die ersten inaktiven Mitglieder waren u. a. :

Christian Uhrmacher I.; Christian Uhrmacher II.; Karl Uhrmacher; Peter Uhrmacher.

Die ersten aktiven Mitglieder waren u. a. :

Heinrich Uhrmacher und Johannes Uhrmacher.

Im Jahre 1891 spaltete sich der Gesangverein in einen rein weltlichen „MGV Cäcilia" und einen „St. Cäcilien-Kirchenchor". Letzterer besteht heute noch. Die 1977 neu gegründete „Castell-Chorgemeinschaft" setzt die Tradition des weltlichen Gesangvereins fort, der über 20 Jahre nicht mehr bestand.

Die Zipperstraße in Oberkassel ist ebenfalls mit dem Namen Uhrmacher erwähnt.

Die Straße hat wohl am meisten unter den Pferdekarren gelitten, die den Basalt zu den Rheinschiffen beförderten. Sie war der direkte Verbindungsweg von den Steinbrüchen zum Rhein. Hart lagen ihre Häuser am Straßenrand, durch die Gosse flossen die Abwässer. Schlaglöcher entstanden durch das starke Befahren und insbesondere bei Regenwetter. Da die Straße auch noch bergan ging, war es für Pferd und Fuhrmann eine harte Arbeit. Beide hatten den gleichen Trott. Abends wurden die Pferde beim Gastwirt Karl Uhrmacher, Zipperstraße 29, untergestellt, bis am nächsten Morgen um 5 Uhr ihr Tagewerk wieder begann. Die Pferdefuhrwerke fuhren bis zum Jahre 1939. Als die ersten Lastkraftwagen eingesetzt wurden, hatten die Hauseigentümer Grund zu Klage. So beschwerten sie sich 1919, dass die Zipperstraße 12 mal am Tage von einem eisenbereiften Lastauto mit Basaltsteinen im Gewicht von 120-150 Zentner befahren würde.

In dem etwas zurückliegenden Fachwerkhaus Zipperstraße 29 betrieb Karl Uhrmacher, der auf den Namen Carl getauft war, eine weithin bekannte Weinwirtschaft. In seinem großen Garten mit einer Kegelbahn und einer Geißblatt-Laube saßen die Gäste unter Nussbäumen und tranken ihren Schoppen. Auf diesem Hof steht heute noch die letzte Wasserpumpe der Zipperstraße. In einem Anbau dieses Hofes fand man 1977 einen Steinbackofen, der wieder betriebsfähig gemacht werden konnte. Der Wirt Karl Uhrmacher war Junggeselle und ein Original, von dem noch manche Anekdote erhalten blieb. Er versorgte sein Haus mit peinlicher Sauberkeit, die Küche glänzte im Kupfergeschirr. Hier fand sich auch der Notar ein, um mit den Leuten des Ortes die notariellen Verträge zu schließen. Alte Dokumente tragen noch den Vermerk: „Unterschrieben in der Wirtschaft des Karl Uhrmacher in der Zippergasse".

Pferdefuhrwerke im Hof vom „Ühmche Karl" in der Zipperstraße

Das Haus Zipperstraße 29 kam 1841 in den Besitz der Familie des Krämer und Wirt Rudolph Uhrmacher. Die Familie Hürter, evangelischer Ackerer/Winzer, verheiratet mit der Katholikin Helena Gödderz musste den großen Hof gegen einen kleineren eintauschen.

Rudolph Uhrmacher betrieb auf dem Gehöft ein anscheinend gut gehendes Geschäft und eine Gastwirtschaft. 1846 wohnten in dem Haus neben Rudolph Uhrmacher, 38 Jahre alt, noch seine Ehefrau Catharina geb. Adrian, 34 Jahre alt, fünf Kinder, drei Knechte und eine Magd.

Wahrscheinlich wurde auch damals schon ein Stall mit Zugpferden zum Abtransport der Steine aus dem Steinbruch unterhalten. Das könnte die Anzahl der Knechte erklären.

Nach dem Tod ihres Mannes führte die Witwe die Gastwirtschaft weiter. Dann übernahmen sie die Söhne, zuerst Johann Gabriel, geboren 1842, dann in den 90er Jahren Karl, geboren 1854. 1890 fand im Lokal Johann Gabriel Uhrmacher eine Versteigerung statt. Barthel Roersch und seine Frau Katharina Wierich (Zipperstraße 30) erwarben damals Land. Die erhaltene Verkaufsurkunde schildert anschaulich, wie so eine Versteigerung vonstatten ging: „Es wurde ausgestellt und sobald bei einem Gebote drei nacheinander angezündete Lichtchen, von denen jedes wenigstens eine Minute gebrannt hat, erloschen waren ohne dass ein höheres Gebot erfolgte, zugeschlagen..."

Karl Uhrmacher erweiterte 1896 das alte Wohnhaus um ein Zimmer, er war es wohl auch, der im Garten eine Kegelbahn einrichtete. Im Sommer wurde der Hof als Gartenlokal genutzt.

Karl Uhrmacher war ein beliebter Wirt. Der Junggeselle wurde von der Bevölkerung liebevoll „Ühmchen (Onkel) Karl" genannt. Wenn sonntags die Männer beim Frühschoppen so versessen Karten spielten, dass sie die rechtzeitige Heimkehr vergaßen, wurden sie von ihren Kindern oft zum Mittagessen abgeholt. Karl Uhrmacher war sehr penibel. Sein Kupfer- und Messinggeschirr war stets glänzend poliert. Als er es 1914 als Kriegsrohstoff ablieferte, standen ihm die Tränen in den Augen. Den Kindern, die für ihn die zwei Handwagen zur Abgabestelle am Wasserwerk (Königswinterer Straße) zogen, schenkte er ein Andenken. So ist noch ein ¼ Liter Maß von „Ühmchen Karl" erhalten. Er liebte Handarbeiten und führte sie selbst mit großem Geschick aus. Er konnte ausgezeichnet häkeln und Strümpfe stricken. Nach dem Tod von Karl Uhrmacher am 8. April 1928 wurde die Wirtschaft aufgegeben und das Haus vermietet.

„Ühmche Karl"

An der Kirchstraße lag das erste bekannte katholische Schulgebäude in dem 1813 errichteten einstöckigen Fachwerkhaus Kastellstraße 8. Als die Schülerzahl auf 180 angestiegen war, entstand in der Nähe der Pfarrkirche eine neue zweiklassige Schule, auf einem von dem Fürsten Salm-Reifferscheid-Dyk kostenlos zur Verfügung gestellten Grundstück, deren Errichtung von dem Bauunternehmer Adolf Uhrmacher ausgeführt, ein Jahr in Anspruch nahm, welches dann am 18.8.1848 feierlich eingeweiht wurde.

Die heute in Oberkassel noch stehende Basaltsteinmauer am Brünnchen stammt aus der Zeit, in der die Steinbruchbetriebe in voller Blüte standen. Der Steinbruchbesitzer Christian Uhrmacher ließ das Basaltgestein aus der Dornhecke und der Luh bis an den Rauchlochweg bringen. Von hier wurden dann je zwei beladene Wagen an einem Langseil auf Schienen durch eine Schlucht herunter zur Alsstraße gelassen. Zwei leere Wagen wurden hochgezogen. An der Alsstraße wurden dann vier beladene Wagen an die bereitstehende Lokomotive, genannt „Der feurige Schäng", angehängt und zur Verladestelle am Rhein transportiert. Die Basaltsteinmauer sollte verhindern, dass ankommende beladene Transportwagen auf die Alsstraße stürzten.

Der Dornheckensee im ehemaligen Steinbruch Dornhecke birgt auch eine biologische Besonderheit. Im Herbst 1954 entdeckte dort ein Zoologiestudent kleine, durchsichtige Lebewesen im Wasser, die sich rhythmisch zusammenzogen und wieder ausbreiteten. Sie waren aus einer geleeartigen Masse und nicht größer als 5 Cent. Es sind Süßwasser-Quallen, die es im hiesigen Bereich nirgends woanders gibt. Sie wurden erst vor ca. 100 Jahren entdeckt und tragen den lateinischen Namen Craspedacuta Sowerbii.

Das Haus Kinkelstraße 7 wurde nach dem Tode von Heinrich Uhrmacher, geb. am 6.7.1899 in Oberkassel und gestorben am 16.04.1966 in Königswinter, Standes Steinbruchbesitzer, von der Witwe Annelise Gisela Erna geb. Meyer veräußert und damit verließ der Letzte der Familie Uhrmacher die Gemeinde Oberkassel.

Die Villa Kinkelstraße 7

Die Kinder Heinrich Uhrmachers sind Hans Heinz Uhrmacher, Margarete Dorothea Uhrmacher, spätere verheiratete Birke und der Peter Uhrmacher, Gastronom zur Zeit in Bad Honnef.

Das Familiengrab der Steinbruchfamilie Jean (Johannes) Uhrmacher mit seinen Kindern und Enkelkindern befindet sich auf dem Oberkasseler Friedhof an der Stirnseite der Friedhofskapelle und besticht besonders durch seine markanten Basaltsäulen, die auf einen Steinbruchbesitzer hinweisen.

Das Grab der Familie Jean Uhrmacher auf dem Oberkasseler Friedhof mit den markanten Basaltsäulen

Nicht weit davon entfernt findet sich auch das Familiengrab von der Steinbruchfamilie Christian Uhrmacher, welches auch durch die Einfassungen aus Basalt besticht.

Familiengrab von Christian Uhrmacher mit Basalt und einem Portrait von Ihm

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